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Schweriner Integrationsarbeit wurde ausgezeichnet
(03.07.2018)

Landeshauptstadt ist Preisträger bei Bundeswettbewerb

Die Landeshauptstadt zählt zu den Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Zusammen leben Hand in Hand – Kommunen gestalten“. Die am Montag in Berlin verliehene Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 10.000 € verbunden. Entgegengenommen hat den Preis der Schweriner Sozialdezernent Andreas Ruhl, der auf Einladung des Ministeriums im Rahmen der Veranstaltung auch einen Vortrag zu Integration und Jugendarbeit hielt.

Schwerin hatte sich mit einem Leuchtturmprojekt beworben, dem Jugend-Integrationsmobil, kurz: JIM. Dabei handelt es sich um ein mobiles Bildungs-, Beratungs- und Hilfeangebot des Trägers Evangelische Jugend, mit dem geschulte Fachkräfte junge Flüchtlinge gezielt aufsuchen. Eingebettet ist das JIM in ein Netzwerk von Behörden, Schulen, anderen Trägern und weiteren Anlaufstellen.

Für Andreas Ruhl bestätigt der Preis auch die Arbeit der anerkannten Träger der Jugendhilfe in Schwerin. Stadtverwaltung und die Evangelische Jugend – Sozialdiakonische Arbeit hatten Ende vergangenen Jahres die umfangreichen Bewerbungsunterlagen zusammengestellt.

Der Schweriner Träger und die Stadtverwaltung hatten bereits vor zwei Jahren die Weichen für das Projekt gestellt. Das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung fördert das Projekt seit 2017.  Seitdem ist der leuchtend orange Kleinbus regelmäßig an belebten Plätzen zu finden „Pro Woche sprechen wir mit Dutzenden Menschen, die zu uns kommen“, so Sozialarbeiter Sebastian Schubert, eines der Gesichter des JIM. „Die Themen reichen von Familienproblemen, über das Verstehen des deutschen Behördensystems bis hin zu Schule und Berufswünschen“, ergänzt sein Kollege Christoph Fleischer.

Das Preisgeld soll für ein innovatives Kulturprojekt im Mueßer Holz verwendet werden, so Andreas Ruhl.

Das Jugend-Integrationsmobil ist das Leuchturmprojekt der Schweriner Integrationsarbeit
Das Jugend-Integrationsmobil ist das Leuchturmprojekt der Schweriner Integrationsarbeit. Grafik: JIM

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