Aktuelle-Ausgabe

Jedes Kind sollte Spaß am Lesen und Schreiben haben
(30.11.2018)

Lehrinstitut für Orthographie und Sprachkompetenz

Schwerin • Kinder, die Lesen und Schreiben lernen, sprühen in der Regel vor Wissensdrang. Ihnen macht die Schule Spaß. Doch wem genau das nicht so recht gelingen will, hat es oft sehr schwer. Tatsächlich leiden circa fünf Prozent der Grundschulkinder an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, zehn bis 15 Prozent haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben. „Das ist viel“, sagen Dr. ­Katrin Polak-Springer und Anja Seemann und bieten im Lehrinstitut für Orthographie und Sprachkompetenz (LOS) deshalb seit 1. Oktober ihre Hilfe an.

Lesen und Schreiben bilden den Grundstein für Erfolg und Freude in Schule, Ausbildung und Beruf. Kurzum: „Es ist der Grundstein für das gesamte Leben“, sagt Anja Seemann. „Ist der Lernprozess gestört, wirkt sich das eben negativ auf die verschiedenen Lebensbereiche aus.“ Oftmals liegen die Gründe für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche im Alltag der Kinder, wie etwa ein Lehrerwechsel, große Klassenverbände oder ein Umzug. Doch anstatt lange nach den Ursachen zu suchen, ist es ratsam, möglichst rasch Hilfe bei der Überwindung der Probleme zu erhalten, indem Wissenslücken zielgerichtet aufgefüllt werden. „Je später das Problem angegangen wird, desto eher sträuben sich die Kinder gegen die Hilfe und natürlich leidet das Selbstwertgefühl enorm darunter“, so Dr. Katrin Polak-Springer.
Deshalb empfehlen die Pädagoginnen allen Eltern, die eine LRS bei ihrem Kind vermuten, am besten so früh wie möglich zu einem kostenfreien Beratungsgespräch inklusive Rechtschreibtest ins LOS in der Arsenalstraße 5 zu kommen. Der Test zeigt sofort, ob der Verdacht begründet ist und inwiefern eine Förderung hilfreich wäre.
In kleinen Lerngruppen arbeiten die Kinder, die ähnliche Probleme beim Lesen- und Schreibenlernen haben, an der Verbesserung ihrer Sprachkompetenz. Der Unterricht ist strukturiert und findet zweimal pro Woche für jeweils 90 Minuten statt. Ob Lückentexte bearbeiten, besonders schwierige Wörter auswendig schreiben oder Textverständnis, im Lehrbuch oder am Computer – Schritt für Schritt kommen die Kinder ihrem Lernziel näher. Das A und O ist es, mit dem maßgeschneiderten Material im LOS zu üben. Denn der große Vorteil des Lehrinstituts: „Ein eigener Verlag entwickelt die passenden Lehrmaterialien und der wissenschaftliche Beirat im Verbund entwickelt das Konzept auf Grundlage der neuesten Erkenntnisse stetig weiter“, sagt Anja Seemann. Kein Wunder also, dass 93 Prozent der Eltern laut einer Studie sagen, sie würden ihr Kind wieder im LOS anmelden.
Und nicht nur Kinder in der Grundschule, auch Jugendliche aller Klassenstufen können die Förderung des LOS in Anspruch nehmen.

Seit 1. Oktober helfen Anja Seemann (l.) und Dr. Katrin Polak-Springer Kindern und Erwachsenen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche in ihrem Lehrinstitut
Seit 1. Oktober helfen Anja Seemann (l.) und Dr. Katrin Polak-Springer Kindern und Erwachsenen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche in ihrem Lehrinstitut, Foto: maxpress

Zurück