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Helios hilft bei Vorhofflimmern
(30.11.2018)

Mehr Möglichkeiten für Patienten mit Rhythmusstörungen

Schwerin • Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Rhythmusstörung des Herzens und eine der häufigsten Ursachen für ambulante Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte. In Deutschland leiden knapp zwei Millionen Menschen daran. Dr. Jörg Ruppert ist Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Angiologie in den Helios Kliniken Schwerin. Er ist Experte für Herzrhythmusstörungen und kennt die Symptome genau. „Die Patienten gehen mit Herzrasen, Herzklopfen, Übelkeit oder Schwindel zu ihrem Hausarzt. Viele klagen über einen plötzlichen Leistungsabfall.“  
Gerade besucht er einen Patienten, der deswegen zum zweiten Mal mit der sogenannten Pulmonalvenen-Isolation behandelt wurde. Ein Verfahren, welches immer häufiger auch bei Patienten mit Vorerkrankungen am Herzen eingesetzt wird.
Beim Patienten, an dessen Bett Dr. Jörg Ruppert nun stand, war ein zweiter Eingriff nötig. Der 69-Jährige erzählte, dass er nach der ersten Behandlung eine deutliche Verbesserung bemerkte. Seine Kurzatmigkeit war weg, er hatte mehr Energie und Lebensqualität. Dr. Jörg Ruppert bestätigt: „Manchmal brauchen wir drei, vier Sitzungen, bis das Vorhofflimmern im Griff ist. Oft genügt schon eine Behandlung für eine spürbare Verbesserung.“
Seit kurzem hat die Klinik ein zweites Herzkatheterlabor technisch so aufgerüstet, dass die Eingriffe ebenfalls durchgeführt werden können. „Die Behandlung dauert zwischen einer und drei Stunden. Bei steigenden Patientenzahlen können wir so der Nachfrage besser gerecht werden“, erläutert Dr. Jörg Ruppert. Wie die Pulmonalvenen-Isolation genau funktioniert, erklärt der Oberarzt auf www.heliosaktuell.de/regionen/nord.
Dort gibt es auch ein Video, in dem Dr. Jörg Ruppert die Eingriffe vorstellt, die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden.

Das Herzkatheterlabor wurde technisch aufgerüstet
Das Herzkatheterlabor wurde technisch aufgerüstet, Fotos: Helios

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