Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg / Zum letzten Mal in dieser Spielzeit

Romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner im Staatstheater Schwerin

Tannhaeuser c Silke-Winkler
  • Oper
„Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ wird im Großen Haus des Staatstheaters gezeigt, Foto: Silke Winkler

Einst aus engen Konventionen in die sinnliche Halbwelt von Frau Venus geflohen, sehnt sich Tannhäuser wieder zurück in den Schoß der Familie. Doch der Heimkehrer ist ebenso wenig noch derselbe wie seine geliebte Elisabeth, und die Gemeinschaft um sie herum hält sich für offener und zugewandter, als sie eigentlich ist. Wie lassen sich nun scheinbar gegensätzliche Welten miteinander oder sogar in einer Person vereinen? Wie viel persönliche Freiheit halten Partnerschaft wie auch Gesellschaft aus, ohne ihren jeweiligen Konsens zu verlieren? Wo ist die Grenze unserer selbstverständlichen Toleranz? Operndirektor Martin G. Berger nimmt die faszinierende Komplexität der Figuren und Situationen dieses 180 Jahre alten Werks zum Anlass, mit einem zeitgenössischen Zugriff auf heutige Fragen zu blicken und macht Wagners frühes Werk zu einem psychologischen, schillernden und packenden Gesellschaftspanorama. GMD Mark Rohde stellt sich dem Schweriner Publikum mit einem seiner Lieblingsstücke endlich auch als absoluter Wagner-Fachmann vor.