Sensibilisierungsaktion zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung 2020

Sensibilisierungsaktion Behindertenbeirat c Behindertenbeirat-Schwerin
  • Führung
  • Workshop
Hürden und Herausforderungen in der Landeshauptstadt Schwerin, Foto: Behindertenbeirat Schwerin

Auf Initiative des Behindertenbeirates, Frau Angelika Stoof, und des Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Dr. Daniel Trepsdorf ( DIE LINKE), sind alle Chef` innen der Fraktionen oder interessierte Fraktionsmitglieder eingeladen, sich einmal hautnah ein Bild davon zu machen, was es heißt, sich mit einem Handicap im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt zu bewegen. Im Alltag sehen sich Menschen mit Behinderung nämlich oft vor Hürden und Herausforderungen gestellt, die einer nicht beeinträchtigten Bürgerin und Bürger ohne Handicap lediglich selten auffallen. Der Kabelkanal, der ein Weiterkommen auf dem Weihnachtsmarkt erschwert; die „nur" 3 Stufen, die Zuviel sind, und die ein Weiterkommen auf einen Platz unmöglich machen. Oder die nicht vorhandene Rampe bzw. der dispense Fahrstuhl in einem kommunalen Gebäude. Hierfür muss sensibilisiert werden. Denn wer es ernst meint mit Barrierefreiheit, einem selbstbestimmten Alltagsleben und inklusiven Ansätzen, der muss auch wissen, wovon er spricht, wenn die Sprache auf würdevolles Miteinander in der Landeshauptstadt Schwerin kommt.

„Es tut jedem Menschen gut, auch einmal das Leben aus der Perspektive anderer zu betrachten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und um den eigenen Horizont zu erweitern", sagt Dr. Daniel Trepsdorf von der Fraktion DIE LINKE in der Stadtvertretung.

„Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, der von der UNO ausgerufen wurde, werden Organisationen dafür sensibilisiert, sich den Belangen und Problemen behinderter Menschen zu widmen und diese publik zu machen. Dies ist auch für die Landeshauptstadt von Relevanz", so der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses weiter. „Die Würde, die persönlichen Rechte und das persönliche Wohlergehen von gehandicapten Menschen muss viel stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden. Denn der Mensch ist weniger selbst behindert, als dass er durch die Ignoranz anderer oder durch strukturelle, z.B. städtebauliche Defizite, behindert wird. Hier müssen wir alle viel aktiver im Alltag werden.

Weitere Hinweise

Interessierte Bürger` innen sind eingeladen, sich über die Aktion zu informieren.

Zudem besteht die Möglichkeit, am eigenen Leibe einmal auszuprobieren, wie herausfordernd es sein kann, mit einem Rollstuhl ein Hindernis zu überwinden.

Wir danken den Mitarbeiter` innen des Sanitätshauses Hofmann Schwerin, welches die Rollstühle und den Mitarbeiterinnen des Kompetenzzentrums Schwerin, welches die Langstöcke und Brillen zur Sensibilisierung für ein Handicap zur Verfügung stellen.

Bitte melden Sie sich bei Dr. Daniel Trepsdorf, dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses der Landeshauptstadt, zur besseren Planung als Teilnehmer` in an:
E-Mail: trepsdorf@praxis-psychtherapie-superversion.de Oder Stadtfraktion-die-linke@schwerin.de
Telefon: (0160) 747 4028