Hohes Engagement bei den Helios Kliniken Schwerin belohnt

Medical School Hamburg (MSH) bietet Stipendien für Studierende der Humanmedizin an

Cyuna-Marie Reisdorf ist eine der ersten Studierenden, die sich erfolgreich für ein Stipendium beworben haben, Foto: Helios
Cyuna-Marie Reisdorf ist eine der ersten Studierenden, die sich erfolgreich für ein Stipendium beworben haben, Foto: Helios

Schwerin • Seit kurzem bietet die Medical School Hamburg (MSH) Stipendien für Studierende der Humanmedizin an. Cyuna-Marie Reisdorf (Foto) ist eine der ersten, die sich dafür erfolgreich beworben haben.

Ärztin wollte Cyuna-Marie Reisdorf schon seit der Schulzeit werden. Doch der sehr hohe Numerus Clausus in Deutschland machte ihr beim Studium einen Strich durch die Rechnung. „Ich habe über verschiedene Wege auch im Ausland nachgedacht, wie es doch klappen könnte“, so Reisdorf. „Schlussendlich habe ich mich dann für eine Ausbildung als chirurgisch-technische Assistentin entschieden.“ Nachdem sie die Ausbildung abgeschlossen und insgesamt zwei Jahre im Beruf gearbeitet hat, entschied sie sich für das Studium an der MSH. Mit ihrer Ausbildung hatte sie gute Chancen bei der Bewerbung. „Viele meiner Kommilitonen haben bereits einen medizinischen Hintergrund, das hilft ungemein“, erzählt die Studentin – natürlich auch beim Nebenjob, den sie direkt im Krankenhaus fand. Sie arbeitet als OP-Assistenz im Rufdienst, bekommt so viele Einblicke in den Klinikalltag. „Das sind ebenfalls gute Voraussetzungen für die Bewerbung auf das Stipendium“, erklärt Chefarzt Prof. Jörg-Peter Ritz aus der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Wer sich für das Krankenhaus und das Studium außerhalb des Lehrplans engagiert, erhöht die Chancen sehr.“ Das bestätigt auch Cyuna-Marie Reisdorf. Sie übernahm während des Studiums freiwillig einige Aufgaben bei der MSH. Neben der Studentischen Vertretung im „Akademischen Senat“ und im Ausschuss Humanmedizin nimmt sie an Berufungskommissionen teil und ist Fakultätsspezifische Ansprechpartnerin der Fakultät Medizin für den klinischen Part. Für die Bewerbung auf das Stipendium erhielt sie unter anderem ein Empfehlungsschreiben von Prof. Ritz, der mit ihrer Arbeit in seiner Klinik sehr zufrieden ist.
Mit dem Stipendium geht eine Teilreduzierung der Studienkosten einher. Außerdem kann Reisdorf während der vorlesungsfreien Zeit Hospitationen in selbstgewählten Fachbereichen vornehmen. Was das sein wird, weiß die Studentin noch nicht: „Die chirurgischen Fachbereiche interessieren mich sehr, ich bin aber auch gespannt auf die vielen anderen Fachabteilungen.“

Patrick Hoppe

Azubis übernehmen OP

Schwerin • Dass auch schon während der Ausbildung Verantwortung übernommen werden kann, zeigen die Auszubildenden zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) in den Helios Kliniken Schwerin.

Sie haben für eine Woche die anstehenden Operationen vorbereitet und die Operateure verantwortlich unterstützt. Natürlich immer unter Aufsicht. Wer sich anschauen möchte, welche Aufgaben OTAs übernehmen und was die größte Herausforderung für sie war, findet den Beitrag auf dem YouTube-Kanal des Krankenhauses.