Leben des Galilei

Wo: – Altstadt/Zentrum –, Staatstheater
Wann: 25.03.2017, Uhr

v. l. n. r.: Andreas Anke, Vincent Heppner, Carmen Zehentmeier
v. l. n. r.: Andreas Anke, Vincent Heppner, Carmen Zehentmeier, Foto: Silke Winkler

Schauspiel von Bertolt Brecht
Kooperation mit dem Saarländischen Staatstheater Saarbrücken

Bühne: Großes Haus

Inszenierung: Martin Nimz, Bühnenbild: Sebastian Hannak
Kostüme: Jutta Kreischer, Video: Thorsten Hallscheidt

Mit: Andreas Anke, Jennifer Sabel, Anja Werner, Vincent Heppner, Robert Höller, Christoph Götz, Martin Neuhaus, Sebastian Reusse, Carmen Zehentmeier

„10. Januar 1610. Die Menschheit trägt in ihr Journal ein: Himmel abgeschafft.“ Galileo Galilei kann mithilfe des neu erfundenen Fernrohrs die Theorien des Kopernikus beweisen: Die Erde dreht sich um die Sonne und nicht umgekehrt. Doch die wissenschaftliche Erkenntnis steht im Widerspruch zur kirchlichen Doktrin. Galilei beugt sich dem Druck. Wider besseres Wissen schwört er in Rom seinen Entdeckungen ab. Isoliert verbringt er seine letzten Jahre unter Hausarrest. Doch der Zweifel – einmal in der Welt – lässt sich nicht mehr vertreiben. In Brechts „Leben des Galilei“ wird Galilei zum Inbegriff des modernen Menschen und seines Strebens nach Wahrheit. Doch ist Erkenntnis ein Selbstzweck? Und welche Verantwortung trägt die Wissenschaft? Brecht schuf seit 1938 mehrere Fassungen seines Lehrstücks über das Leben des Gelehrten, der die Naturwissenschaften revolutionierte. Unter dem Eindruck der Atombombe geriet sein Fortschrittsglaube ins Wanken und die – hochaktuelle – Frage nach den moralischen Grundlagen unseres Handelns rückte in den Mittelpunkt.
„Leben des Galilei“ ist eine Kooperation mit dem Staatstheater Saarbrücken, wo die Inszenierung in anderer Besetzung, aber ebenfalls mit dem neuen Ensemblemitglied Andreas Anke in der Titelrolle, im Jahr 2015 Premiere hatte. „Ein grandioses Bühnenbild, ein überragender Andreas Anke und eine packende Inszenierung sind schon drei Gründe, warum dieses ‚Leben des Galilei‘ höchst sehenswert ist. Regisseur Nimz bläst alles an Staubschicht runter, was an Schulpflichtlektüren-Mühen auf diesem Stück lastet. Ja, so sieht man diesen Brecht gern, so emotional, so menschlich auch, vor allem aber zwingend aktuell,“ schrieb die Saarbrücker Zeitung.

Weitere Vorstellungen: am 15.1.2017 um 18 Uhr, 21.1. und 3.2. um 19.30 Uhr, 12.2. um 18 Uhr, 25.3., 6., 13., 19. und 21.4. um 19.30 Uhr, 14.5. um 18 Uhr, 21.6. um 19.30 Uhr und 25.6. um 15 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters



Theaterkasse:
(0385) 5300–123
kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 10-18 Uhr
Samstag: 16-18.30 Uhr

Abendkasse
jeweils 1 Stunde vor Beginn Abendkasse im Großen Haus:
(0385) 5300–123

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